Im Zitat wird klar formuliert, dass die Solidarität der Pflicht fehlt, weil es "für uns auch so war" aka. "früher war alles besser". Als Teenager startet man (mal wieder) in eine Wirtschaftskrise, hatte Corona in einer wichtigen Sozialisierungphase und wird nun ge-merzt: Zusammenstreichen der Sozialleistungen, gegen jegliches Klimabewusstsein, Festhalten und Subvention augenscheinlich halbtoter Industrien ohne jeglichen Innovationswillen, Parolen der Selbsterhöhung der Boomerschaft, Digitalisierungsdruck, Ignorieren der Baustellen der Bildungslandschaft, Aussagen wie Bär über BAföG, ... setze die Liste beliebig fort. Bezeichnend auch die Schizophrenie des Vorwurfes die Generation sei faul, habe Pippi in den Augen, aber bitte man solle auch arbeiten, nur um dann zu hören, da fehle Erfahrung. Ja, na dann.
Bitte mal die Statements mal kritisch hinterfragen
Ich will keinen Wehrdienst machen, weil während meiner Schulzheit eine Pandemie umherging.
Ich will keinen Wehrdienst machen, weil meine Eltern kein Homeoffice machen konnten.
Die Politik kümmert sich nicht um Themen wie Klimawandel? Soweit ich weiß, gibt es eine Partei genau für solche Themen.
Wenn er sich von der Politik angemeckert fühlt, ist "Ich habe keine Lust" genau richtig, um den gesellschaftlichen Eindruck seiner Generation zu ändern.
Ältere sollen Wehrdienst machen? Ich habe Wehrdienst geleistet. Mein Vater auch. Jetzt ist er dran.
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Anyway.
Ich finde den Wehrdienst selbst nicht richtig. Ich habe per se keinen Eindruck so oder so von "der jungen Generation".
Dieser Typ da kommt mit "ich habe keine Lust weil" und greift sich irgendwelche Ausreden, die ihm gerade einfallen. Bei mir hieß es damals "Ich habe keine Lust, mich von Hauptschülern anschreien zu lassen". Das war wenigstens ein schlüssiges, wenn auch weltfremdes Argument. Man wird von Realschülern angeschrien.
Der kleine Fascho in mir meint, dass die paar Monate Wehrdienst ihm sehr gut tun werden.
Solche Gedankengänge sind mir eigentlich fremd, aber das Geschreibsel da triggert