• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dĂŒrfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts fĂŒhrt. Grußworte.

Israel mal wieder

Mitglied seit
02.06.2004
BeitrÀge
4.305
Reaktionen
261
Gazastreifen scheint eher zu suggerieren das Widerstand der Untergang ist đŸ€·â€â™‚ïž

Ich weiß nicht, ob du das ernst meinst oder rumtrollst, aber da wir im Comm sind antworte ich mal so, als sei das ernst gemeint.

Die Grafik hier habe ich ja schon verlinkt. Was die Grafik nicht zeigt, ist der Versuch der friedlichen Proteste in Gaza an der Grenze, bekannt als "Great March of Return", bei dem hunderte getötet oder verletzt wurden. Gab es fĂŒr diese Angriffe auf die Protestler zwingende Notwendigkeit?
"In late February 2019, a United Nations Human Rights Council's independent commission found that of the 489 cases of Palestinian deaths or injuries analyzed, only two were possibly justified as responses to danger by Israeli security forces. The commission deemed the rest of the cases illegal, and concluded with a recommendation calling on Israel to examine whether war crimes or crimes against humanity had been committed, and if so, to bring those responsible to trial.[48]"

Anderes Beispiel: im Westjordanland gibt es weder Hamas, noch nennenswerte Angriffe auf Juden.

Wie kommen dort solche Zahlen zustande?

1782852641116.png

Und das sind die getöteten Kinder u. Jugendlichen(!) durch Soldaten, da sind die Siedler noch nicht hinzugerechnet.

Sogar von der Tagesschau behandelt:


Wer Israels treiben verfolgt und nicht aus einer verworrenen "Wir mĂŒssen Juden bei allem unterstĂŒtzen" oder "Ich finde es gut, wenn Muslime getötet werden" Sparte kommt, weiß mittlerweile, wie dieser Staat vorgeht und wie er tickt.

Der Terrorangriff der Hamas ist nicht der Grund fĂŒr Israels vorgehen. Es ist lediglich ein, aus isr. Sicht, nĂŒtzlicher Vorwand, um jetzt schneller und mehr von dem zu machen, was sie ohnehin seit Jahren schleichend tun: das Leben der Palestinenser erschweren bis verunmöglichen, um sie aus dem Land zu vertreiben, das sie als ihr angestammtes, alleiniges Land ansehen, das sie auf lange Sicht nie bereit waren zu teilen.
FĂŒr dieses Israel ist die Existenz der Palestinenser bereits Widerstand.
 
Mitglied seit
17.10.2006
BeitrÀge
6.991
Reaktionen
1.301
Ort
Köln
Nein, kann ich nicht. Jedenfalls nicht so, dass der Auslegende das ehrlich meint.
Das folgt in etwa dem muster, dass Colin Kaepernicks Kniefall als so respektlos vertÀufelt wurde.
Da ist nichts Respektloses dran, ganz im Gegenteil. Eine Meinungsmaschine hat das nur so ausgelegt.
Bei dem Slogan triggert vermutlich "Palastine shall be free" mehr als der erste Teil. Das gibt nur keiner zu. Unterstelle ich.
Ich denke dann sollten wir das mit "agree to disagree" beenden. Ich kann halt umgekehrt nicht nachvollziehen, wie man nichtmal die Auslegung als solche verstehen kann. Heißt ja noch lange nicht, dass man sie teilt.
Hat Sarah Wagenknecht oder Alice Schwarzer jemand schonmal gefragt, ob sie das Existenzrecht der Ukraine anerkennen?
Warum nicht?
Vielleicht, weil die Frage strunzdÀmlich wÀre.
Siehst du das anders?
Das wiederum ist ein Knieschuss par excellence. Klar, in der Regel wurde die Frage eher als "Selbstverteidigungsrecht" oder so tituliert; aber weil Alice und Sahra ja auch nie "death to Ukraine" gerufen haben, sondern irgendeine pervertierte Variante von "Frieden schaffen ohne Waffen". Und insofern wurde ihnen durch ihr Verhalten genau diese Frage gestellt und sie wurden dementsprechend kritisiert. Von daher ja, das sehe ich klar anders.
 
Oben